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Genf - Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat mehr Engagement zur Bewahrung der Artenvielfalt gefordert. Bei einem internationalen Ministertreffen zur biologischen Vielfalt in Genf betonte Röttgen, Bereitschaft zum Handeln "auf höchster politischer Ebene" sei notwendig, um die "notwendige Trendwende zur Bekämpfung des weltweiten Biodiversitätsverlustes zu schaffen".
Die Schweiz hatte zu der informellen Ministerkonferenz der UN-Biodiversitätskonvention (CBD) eingeladen. Deutschland hat derzeit die CBD-Präsidentschaft inne.
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Berlin - Die Energiepolitik der Bundesregierung ist vor dem Gipfeltreffen der Koalition am Sonntag zunehmend in die Kritik geraten. Die Grünen warnten die Koalition wegen der möglichen Umgehung des Bundesrates bei der Laufzeitverlängerung vor einem Verfassungsbruch.
Die SPD verlangte wegen der Differenzen innerhalb der Koalition sogar eine Absage des Treffens im Kanzleramt. Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin hielt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor, die von ihr favorisierte Laufzeitverlängerung von zehn bis 15 Jahren könne nach Experteneinschätzung nicht ohne Bundesratszustimmung beschlossen werden.
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Genf - Eine Serie mysteriöser Säureanschläge auf Banker beschäftigt derzeit die Schweizer Polizei. Wie die Zeitung "Tribune de Genève" berichtete, wurden bislang mindestens neun Päckchen mit einer ätzenden Flüssigkeit an die Privatadressen von Bankern in Genf und dem benachbarten Kanton Waadt gesandt.
Mindestens vier Menschen wurden demnach verletzt, darunter auch ein Kind. Die meisten Päckchen tragen laut dem Blatt den 22. August als Poststempel.
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Kabanjahe - Eine kilometerhohe Aschewolke hat den bisher heftigsten Ausbruch des indonesischen Vulkans Sinabung begleitet. 13 Minuten lang habe der Vulkan auf der Insel Sumatra am frühen Morgen eine drei Kilometer hohe Aschewolke gespien, sagte der für die Regierung arbeitende Vulkanologe Agus Budianto.
Die Eruption sei noch in rund acht Kilometer Entfernung zu spüren gewesen. Dies sei der bisher größte Ausbruch gewesen, seit der Vulkan am Sonntag erstmals seit rund 400 Jahren wieder aktiv wurde, sagte Budianto. |
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Walikale - Die Massenvergewaltigungen während eines tagelangen mutmaßlichen Rebellenangriffs im Osten der Demokratischen Republik Kongo haben offenbar ein erschreckenderes Ausmaß als bisher bekannt. Inzwischen seien in der Provinz Nord-Kivu 242 vergewaltigte Frauen medizinisch behandelt worden, sagte der Arzt Cris Baguma von der US-Medizinerorganisation IMC.
Nach Angaben eines Behördenvertreters wurden innerhalb von vier Tagen zwischen Ende Juli und Anfang August fast 390 Frauen Opfer von Vergewaltigungen. Anschließend hätten sich die ruandischen Hutu-Rebellen und einheimische Milizen zurückgezogen.
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