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Hurrikan Irene zieht nach Kanada weiter
Miami/Montreal - Das Nationale Hurrikan-Zentrum der USA hat den Tropensturm "Irene" weiter herabgestuft. Nach Expertenangaben bewegt sich der Sturm, durch den an der US-Ostküste mindestens 18 Menschen starben, nur noch mit Windgeschwindigkeiten von 85 Kilometern pro Stunde.
Mit heftigem Wind und Regenfällen erreichte er mittlerweile Kanada. Dort sind rund 200.000 Haushalte ohne Strom. Beim Durchzug durch den Nordosten der USA hatte der Zyklon Strommasten umgerissen, Bäume entwurzelt, Straßen überflutet, hunderttausende Menschen zum Verlassen ihrer Häuser gezwungen und Millionen ohne Strom gelassen. New York, die größte Stadt des Landes, kam glimpflicher davon als befürchtet. Es gab dort keine Opfer, allerdings kam es auch hier zu Überschwemmungen und Stromausfällen.
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Die drei großen New Yorker Flughäfen sollen heute wieder geöffnet werden, wie die US-Luftfahrtbehörde FAA mitteilte. Demnach sollen der John F. Kennedy International Airport in New York und der Newark Airport in New Jersey um jeweils 06.00 Uhr Ortszeit (12.00 MESZ) ihren Betrieb aufnehmen, der LaGuardia-Flughafen um 07.00 Ortszeit (13.00 MESZ).
Auch die New Yorker Börse kündigte an, dass sie heute normal öffnen werde. Bürgermeister Michael Bloomberg erklärte, dass das "Schlimmste vorbei" sei und die 350.000 Menschen, denen eine Evakuierungsbefehl erteilt worden war, in ihre Häuser zurückkehren könnten.
Das Hurrikan-Zentrum in Miami warnte derweil vor reißenden Flüssen im Nordosten. Zugleich warnte es vor dem neuen Tropensturm José, der sich auf die Bahamas zubewegte. Zuvor hatte US-Präsident Barack Obama in einer Ansprache im Rosengarten des Weißen Hauses gesagt, der durch "Irene" verursachte Notstand an der US-Ostküste halte weiter an. Die Aufräumarbeiten würden "Wochen oder länger dauern".
Allein im Bundesstaat North Carolina starben nach Behördenangaben sechs Menschen, weitere Todesopfer wurden aus Virginia, Connecticut, Florida, Maryland und New Jersey gemeldet. Fachleute befürchten, das "Irene" in den USA Schäden in Höhe von fünf bis zehn Milliarden Dollar (3,6 bis 7,3 Milliarden Euro) anrichtet.
©AFP/Getty Images 2011
Foto: Scott Olson







