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Russland liefert offenbar Waffen an Syrien
Washington - Die USA haben sich besorgt über ein angeblich mit Munition beladenes russisches Schiff gezeigt, das weiter Kurs auf Syrien nimmt. Das Außenministerium in Washington erklärte, seine Bedenken den Regierungen Russlands und Zyperns übermittelt zu haben.
Der Frachter hatte zuletzt in der zyprischen Hafenstadt Limassol aufgetankt. Die USA hätten seit langem alle Länder zu einem Ende der Waffenlieferungen an Syrien aufgefordert, sagte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Victoria Nuland.
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Der Frachter einer russischen Reederei war am Dienstag in den Hafen von Limassol eingelaufen. Medienberichten zufolge entdeckten Zollbeamte bei einer Untersuchung zwischen 35 und 60 Tonnen Munition und Sprengsätze an Bord, woraufhin die Weiterfahrt des Schiffes vorerst gestoppt worden sei.
Als die Reederei zusicherte, nicht nach Syrien zu fahren, durfte der Frachter wieder auslaufen. Allerdings hieß es am Freitag seitens des Eigners, dass das Schiff an seinem ursprünglichen Fahrplan festhalte und weiter Syrien ansteuere.
Der syrische Staatschef Baschar al-Assad sieht sich seit Mitte März 2011 einer beispiellosen Protestwelle ausgesetzt, die er blutig niederschlagen lässt. Nach UN-Schätzungen wurden seither mehr als 5000 Menschen getötet. Die USA und andere westliche Staaten haben Assad zum Rücktritt aufgefordert. Russland hält dagegen weiter zur verbündeten Führung in Damaskus.
©AFP 2012
Foto: Wael Hamedan






