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In dänischem Fjord gestrandeter Wal ist totIn dänischem Fjord gestrandeter Wal ist tot
Kopenhagen - Der in einem dänischen Fjord gestrandete Wal ist tot. Der von der Ebbe in flachem Wasser gefangene Meeressäuger starb am Morgen, wie ein Mitarbeiter des regionalen Naturkundemuseums vor Ort am Vejlefjord erklärte. Helfer hatten zuvor vergebens versucht, den Finnwal zur offenen See zu leiten.
Der Finnwal war am Mittwochvormittag bei Ebbe auf einer Sandbank in dem Fjord gestrandet. Bei seinen Versuchen, sich von dort zu befreien, erschöpfte sich das 15 Meter lange und bis zu 30 Tonnen schwere Tier schnell.
Tierschützer gaben schon am Mittwochabend alle Hoffnungen auf, den gestrandeten Wal noch retten zu können. Die Retter untersagten den tausenden Schaulustigen, sich dem Tier zu nähern und forderten, es "in Ruhe sterben zu lassen".
Am Freitag belebte sich der Finnwal dann zur Überraschung der Retter wieder und schwamm bei Flut weiter - allerdings weiter in den Fjord hinein und nicht in tieferes Wasser. Der Feuerwehr gelang es dabei nicht, das Tier in die entgegen gesetzte Richtung zu leiten. Mit der nächsten Ebbe war der Meeressäuger wieder im gerade einmal 1,50 Meter tiefen Wasser gefangen.
Experten gingen davon aus, dass das drei bis vier Jahre alte Tier krank war. Es ist der erste Finnwal seit 1958, der in Dänemark strandete. Finnwale sind die zweitgrößten Tiere der Welt - nach den Blauwalen. Sie gelten als vom Aussterben bedroht. Das Skelett des gestrandeten Wals soll nun an Land gebracht und sein Skelett im Zoologischen Museum von Kopenhagen ausgestellt werden.
©AFP 2010
Foto: Claus Fisker











