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Wiesbaden - Trotz deutlich gestiegener Preise für Benzin und Heizöl sowie frisches Obst und Gemüse ist die Inflationsrate im Juli vergleichsweise niedrig geblieben. Die Verbraucher mussten im vergangenen Monat 1,2 Prozent mehr für Waren und Dienstleistungen ausgeben als vor einem Jahr, teilte das Statistische Bundesamt mit.
Damit lag die Teuerungsrate zwar über dem Wert von Juni mit 0,9 Prozent, blieb aber deutlich unter der Zwei-Prozent-Marke, bei der die Europäische Zentralbank von Preisstabilität spricht.
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Potsdam/Görlitz - Die Deiche in Brandenburg halten den Hochwasserfluten bisher stand. Bis zum Morgen habe es keine Meldungen über Deichbrüche oder andere besondere Ereignisse gegeben, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Potsdam. Aus Sachsen werden sinkende Pegelstände gemeldet, in Görlitz wurde der Katastrophenalarm aufgehoben.
Entlang der Neiße sei auch in Brandenburg das Wasser in vielen Orten bereits wieder gesunken, sagte der Sprecher des Potsdamer Innenministeriums. Trotzdem könne aber keine Entwarnung gegeben werden. "Es ist unklar, wie lange es dauert, bis die Neiße wieder im Flussbett ist."
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Tokio - Japan hat sich beim koreanischen Volk für die Schrecken der 35 Jahre dauernden Kolonialherrschaft entschuldigt.
"Ich drücke hiermit mein tiefes Bedauern und meine aus tiefstem Herzen kommende Entschuldigung aus für das Leid und die immensen Schäden, die durch das Kolonialregime verursacht wurden", erklärte Japans Regierungschef Naoto Kan.
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Jerusalem - Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat die blutige Erstürmung einer internationalen Gaza-Hilfsflotte Ende Mai als rechtmäßig verteidigt. Die Aktion sei nach seiner Überzeugung mit internationalem Recht vereinbar gewesen, sagte Netanjahu vor dem Untersuchungsauschuss zu dem Angriff auf die Gaza-Flotte in Jerusalem.
Die an dem Einsatz beteiligten israelischen Soldaten hätten "außergewöhnlichen Mut" unter Beweis gestellt und in Selbstverteidigung gehandelt. Außerdem verteidigte er die Blockade des Gaza-Streifens, den die radikalislamische Hamas in eine "terroristische Enklave" verwandelt habe.
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Moskau - Wegen des Dauersmogs durch die schweren Brände in Russland und die Hitzewelle sterben derzeit täglich fast doppelt so viele Moskauer wie sonst. Derzeit würden jeden Tag 700 Todesfälle gemeldet, sagte der Leiter der städtischen Gesundheitsbehörde, Andrej Selzowki, der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
Normalerweise würden in der russischen Hauptstadt zwischen 360 und 380 Menschen täglich sterben. "Unsere Sterblichkeitsrate hat sich verdoppelt", sagte Selzowski. In den Leichenhallen der Stadt seien bereits 1300 der 1500 Plätze belegt.
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