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Berlin - Im Streit um die Thesen von Thilo Sarrazin hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erneut für eine offene Debatte über Integration ausgesprochen. Zugleich plädierte sie für mehr Migranten im öffentlichen Dienst.
Wegen der bevorstehenden Entscheidung über seine Abberufung als Bundesbankvorstand warnte Sarrazin vor einem "Schauprozess" und forderte von Bundespräsident Christian Wulff eine Anhörung.
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Paris - Rund fünfzig Organisationen haben für heute in Frankreich zu Demonstrationen gegen die Abschiebung von Roma aufgerufen. In mehr als 130 Städten Frankreichs sind nach Angaben der Organisatoren Kundgebungen geplant.
In Paris wollen zunächst mehrere Künstler, darunter die Sängerin Jane Birkin, vor dem Einwanderungsministerium singen und sich dann der Demonstration anschließen. |
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Hamburg - FDP-Fraktionschefin Birgit Homburger hat Nachbesserungen am Sparpaket der Bundesregierung gefordert. "Am Paket wird es mit Sicherheit noch Änderungen geben", sagte sie dem "Hamburger Abendblatt".
"Zum Beispiel werden wir uns den Kabinettsbeschluss zum Insolvenzrecht von dieser Woche genau anschauen." Der Fiskus dürfe nicht den ersten Zugriff haben, wenn ein Unternehmen zahlungsunfähig werde.
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Berlin - Deutschland will mit dem neuen polnischen Präsidenten Bronislaw Komorowski die Beziehungen zum Nachbarland verstärken.
Komorowski sei "eine Riesenchance für das Verhältnis Deutschlands und Polens", sagte Bundespräsident Christian Wulff beim Antrittsbesuch des polnischen Staatschefs in Berlin. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach von einer Chance, die Beziehungen zu vertiefen. "Der neue polnische Präsident ist eine Riesenchance für das Verhältnis Deutschlands und Polens, die wir beherzt ergreifen wollen", sagte Wulff nach einem Gespräch mit Komorowski in Schloss Bellevue. |
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Amsterdam - Über ein Jahr nach der Pleite von Karstadt steht die Kaufhauskette vor einem Neuanfang. Das Amtsgericht Essen stimmte dem Verkauf des Unternehmens an den Investor Nicolas Berggruen zu. Zuvor hatten nach wochenlangem Ringen die Besitzer der Karstadt-Immobilien den für den Verkauf notwendigen Mietvertrag unterschrieben.
"Karstadt wird ein sehr aufregendes Leben haben. Und ich bin irrsinnig glücklich, dass ich dabei bin", sagte Berggruen in Berlin. Der US-deutsche Investor hatte bis zuletzt um Mietnachlässe gerungen, ohne die der Kaufvertrag für Karstadt nicht in Kraft getreten wäre. Zuletzt unterschrieben den neuen Vertrag aber alle Gläubiger des Vermieterkonsortiums Highstreet, nachdem sie am Vortag schon ihre grundsätzliche Zustimmung gegeben hatten. |
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