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Angelina Jolie ruft in Pakistan zu Spenden für Flutopfer auf
Islamabad - Schauspielerin Angelina Jolie hat zum Abschluss ihres Besuchs in Pakistan Menschen in aller Welt zu Spenden für die 21 Millionen Flutopfer im Land aufgerufen.
Bei ihrer Pressekonferenz in der Hauptstadt Islamabad wandte sich die 35-Jährige dagegen, die weit verbreitete Korruption im Land "als eine Ausrede, keine Hilfe zu leisten", zu nutzen. Sie habe sich bei ihrer Reise durch die Überschwemmungsgebiete davon überzeugen können, dass die Hilfe tatsächlich bei den Betroffenen ankomme.
"Das Ausmaß der Katastrophe ist eines, wie ich es noch nie gesehen habe", sagte Jolie, die ein graues Kleid und einen schwarzen Schleier trug. Die US-Schauspielerin ist seit 2001 als Botschafterin des guten Willens für das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR unterwegs und besuchte Pakistan zum vierten Mal. Am Dienstag hatte sie in der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa pakistanische Dörfer und Hilfskräfte sowie seit langem in Pakistan lebende afghanische Flüchtlinge besucht.
Während ihrer Pressekonferenz erzählte Jolie, dass sie einem alten Paar um die 70 begegnet sei, das seine Existenz aus dem Nichts aufgebaut und sie dann von den Fluten fortgespült gesehen habe. "Wenn ich dieser Katastrophe ein Gesicht geben könnte, wären es diese wunderbaren, netten, witzigen und hart arbeitenden Menschen, die alles verloren haben", sagte der Filmstar. Die Menschen in den Flutgebieten hätten so sehr zu leiden, dass sie nur hoffen könnten, "dass etwas, irgendetwas ihre Lage verbessern wird".
©AFP 2010
Foto: Claire Truscott





