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Iran will eine der drei US-Touristen aus der Haft entlassen
New York - Der Iran will eine der drei vor etwas über einem Jahr festgenommenen US-Touristen aus der Haft entlassen. Die 31 Jahre alte Sarah Shourd werde "sehr bald" freigelassen, sagte ein iranischer Diplomat bei den Vereinten Nationen in New York der Nachrichtenagentur AFP.
Zuvor hatte das iranische Ministerium für Kultur und islamische Fragen in Teheran in einer SMS an Journalisten angekündigt, einen der drei Touristen am Samstag freilassen zu wollen, aber nicht mitgeteilt, um wen es sich dabei handeln sollte.
Shane Bauer, Sarah Shourd und Joshua Fattal waren am 31. Juli 2009 bei einer Wanderung wegen illegalen Grenzübertritts vom Irak in den Iran festgenommen worden und werden seitdem vom Iran festgehalten. Sie geben an, in einer bergigen Grenzregion zwischen dem Irak und dem Iran versehentlich auf iranisches Territorium abgekommen zu sein. Anfang August hatte der Iran angekündigt, ihnen den Prozess machen zu wollen.
Die US-Regierung forderte die sofortige Freilassung aller drei US-Bürger. Die drei seien unschuldig und müssten "umgehend" freigelassen würde, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Robert Gibbs, in Washington. Er kündigte zudem an, über die Schweizer Botschaft in Teheran überprüfen zu lassen, ob die Berichte von der Freilassung eines der Inhaftierten wahr seien. Die Schweiz vertritt die Interessen der USA im Iran, weil beide Länder keine diplomatischen Beziehungen unterhalten.
In einer ersten Stellungnahme teilten die Mütter der Touristen mit, sie würden hoffen, dass die Nachricht wahr sei und bedeute, dass alle drei Häftlinge bald aus ihrer Haft entlassen würden. Sie hatten ihre Kinder im Mai in Teheran besuchen dürfen. Sarah Shourd ist nach Angaben ihrer Mutter depressiv und leidet unter einer Vorstufe von Krebs.
©AFP/Getty Images 2010
Foto: David Goldman










