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Lawinenunglück in der Schweiz reißt drei Deutsche in den Tot
Genf - Bei einem Lawinenunglück in den Schweizer Alpen sind drei Deutsche ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, begrub die Lawine im Val d'Anniviers insgesamt sieben deutsche Wanderer aus Friedrichshafen unter sich, von denen vier gerettet worden konnten. Zwei Mitglieder der neunköpfigen Wandergruppe hatten die Rettungskräfte verständigt.
Aus den Schneemassen oberhalb des Dorfes Ayer konnten die in einem Hubschrauber eingetroffenen Rettungskräfte vier Deutsche lebend bergen. Einer von ihnen wurde durch die Lawine verletzt.
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Für drei weitere Deutsche kam die Hilfe zu spät: Zwei von ihnen starben noch am Unglücksort, der dritte erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Die Gruppe kam nach Angaben der Polizei aus dem baden-württembergischen Friedrichshafen am Bodensee. Die Wanderer hatten keinen Bergführer bei sich, aber Lawinenortungsgeräte dabei.
Die Lawine war nach Angaben der Polizei am Vormittag aus rund 2500 Metern Höhe talwärts gestürzt. Einsatzkräfte beschrieben die Lawine als "gigantisch". Sie sei etwa 500 Meter breit gewesen. Für die Schweizer Alpen galt am Freitag Stufe drei der fünfstufigen Lawinen-Gefahrenskala; demnach bestand eine "deutliche" Lawinengefahr.
Vor knapp einer Woche waren ebenfalls im Val d'Anniviers bei einem Lawinenunglück nahe Bourg-Saint-Pierre vier Menschen getötet und fünf weitere verletzt worden. Eine Frau der verschütteten französischen Wandergruppe wurde nach dem Unglück weiterhin vermisst.
©AFP 2011
Foto: Kantonspolizei Wallis







