Weiterbeschäftigung der Quartiershelfer gesichert
Bielefeld (bi). Die Quartiershelfer mit ihren prägnanten gelben Uniformen werden auch in Zukunft dem Bielefelder Stadtbild erhalten bleiben. Nachdem eine Verlängerung der Beschäftigungsmaßnahme für Langzeitarbeitslose aufgrund bundesgesetzlicher Neuregelungen in der ursprünglichen Form nicht mehr möglich war, tritt jetzt die Stadt offiziell als Arbeitgeber auf.
Die insgesamt 20 neuen Dauerarbeitsplätze mit jeweils 30 Wochenstunden werden allerdings auch in Zukunft maßgeblich durch die Arbeitplus gefördert.
Oberbürgermeister Pit Clausen zeigte sich zufrieden mit der jetzt gefundenen Lösung: „Die Quartiershelfer sind aus vielen Stadtbezirken nicht mehr wegzudenken, obwohl sie ihre Arbeit ja erst seit zwei Jahren verrichten. Das haben die zahlreichen positiven Rückmeldungen - insbesondere aus den Bezirksvertretungen - deutlich gemacht. Es freut mich besonders, dass es in diesem Fall gelungen ist, ein einvernehmliches politisches Votum über alle Parteigrenzen hinweg zu erzielen.“
Bedingt durch eine Gesetzesänderung des Bundes laufen seit Juni 2010 die Beschäftigungszuschüsse für Arbeitsverträge mit den Quartiershelfern aus. Damit drohte der durchweg in allen Stadtbezirken sehr erfolgreichen Arbeit nach nur zwei Jahren das Aus. Das Projekt, langzeitarbeitslose Hartz-IV-Empfänger gemeinnützig zu beschäftigen und dadurch zusätzlich für die Stadtbezirke einen Mehrwert zu schaffen, der direkt beim Bürger ankommt, wird dort sehr geschätzt.












