Zu Fuß zur Schule – mit Sicherheit! - Die BARMER GEK informiert
"In der ersten Zeit kann ein Erwachsener die Gruppe begleiten und die Kinder auf Gefahrensituationen aufmerksam machen", sagt Jürgen Uppenbrock von der BARMER GEK in Bielefeld. "Das ist natürlich nur solange erforderlich, bis das Gespür der Kinder für den Straßenverkehr gestärkt ist und sie mit den Verkehrsregeln vertraut sind."
Besonders schwierig ist das Überqueren der Straße. Häufig sind Erwachsene ein schlechtes Vorbild, wenn sie bei Rot noch schnell über die Fahrbahn gehen. Das Kind sollte verstehen, dass eine Ampel Zeit benötigt, um auf Grün umzuschalten. Und dann sollte es zügig die Straßenseite wechseln. Auch ein Zebrastreifen gibt keine absolute Sicherheit.
Hilfreich ist es, vor der Überquerung der Fahrbahn den Blickkontakt zum Autofahrer zu suchen und nach links, nach rechts und wieder nach links zu schauen. Eine Straße allzu dicht an parkenden Autos zu überqueren, sollten die jungen Verkehrsteilnehmer vermeiden, denn weder Schüler und herannahende Autofahrer haben an einer solchen Stelle eine klare Sicht auf das Verkehrsgeschehen.
Nicht immer ist der kürzeste Schulweg auch der sicherste. "Besser ist ein kleiner Umweg durch eine weniger stark befahrene Straße", empfiehlt Jürgen Uppenbrock. "Macht sich das Kind früh genug auf den Weg, kommt es sicher und dennoch rechtzeitig zum Unterricht."
Weitere Informationen gibt es unter www.barmer-gek.de.
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